Die inneren Antreiber im Alltag
Unsere Antreiber können eine Quelle der Stärke sein, aber auch zu Herausforderungen führen, wenn wir ihre negativen Aspekte nicht angehen. In diesem Artikel findest du für jeden der fünf zentralen Antreiber – "Sei perfekt", "Sei gefällig", "Streng dich an", "Mach schnell" und "Sei stark" – drei Anstöße, um deren Stärken im Alltag sinnvoll zu nutzen und ihre Schwächen abzumildern.
Sei perfekt
Setze realistische Ziele: Statt nach Perfektion zu streben, setze dir erreichbare Ziele. Erkenne an, dass "gut genug" oft der beste Weg ist, um voranzukommen, ohne dich selbst zu überfordern.
Akzeptiere Fehler als Lerngelegenheiten: Sieh Fehler nicht als Misserfolge, sondern als Chancen zu lernen und zu wachsen. Jeder Fehler bringt dich deinem Ziel einen Schritt näher, indem er dir zeigt, was du das nächste Mal verbessern kannst.
Feiere deine Erfolge: Nimm dir Zeit, um deine Errungenschaften zu würdigen, egal wie klein sie sein mögen. Diese Anerkennung wird dir helfen, mehr Freude an deiner Arbeit und deinen Fortschritten zu finden.
Sei gefällig
Lerne, Grenzen zu setzen: Es ist wichtig, deine eigenen Grenzen zu kennen und sie zu kommunizieren. Ein klares "Nein" kann genauso aus Liebe und Fürsorge heraus gesagt werden wie ein "Ja".
Stärke deinen Selbstwert: Erkenne deinen eigenen Wert unabhängig von der Zustimmung anderer. Dein Selbstwert sollte nicht davon abhängen, wie nützlich du anderen bist.
Priorisiere deine Bedürfnisse: Stelle sicher, dass du dich um deine eigenen Bedürfnisse kümmerst, bevor du versuchst, anderen zu helfen. Selbstfürsorge ist kein Egoismus, sondern eine Notwendigkeit, um langfristig für andere da sein zu können.
Streng dich an
Fokussiere Effizienz: Arbeite smarter, nicht härter. Finde Wege, wie du deine Aufgaben effizienter gestalten kannst, ohne Qualität zu opfern.
Setze klare Ziele und Prioritäten: Wisse, was du erreichen möchtest, und bestimme, welche Aufgaben am wichtigsten sind. Dies hilft dir, deine Energie sinnvoll einzusetzen.
Gönne dir Pausen: Erholung ist genauso wichtig wie Arbeit. Regelmäßige Pausen erhöhen langfristig deine Produktivität und Kreativität.
Mach schnell
Priorisiere sorgfältig: Nicht jede Aufgabe erfordert sofortige Aufmerksamkeit. Unterscheide zwischen dem, was dringend ist, und dem, was warten kann, um deine Energie besser zu verteilen.
Übe Achtsamkeit: Langsamere, achtsame Praktiken können dir helfen, deine natürliche Neigung zur Eile zu dämpfen und deine Präsenz im Moment zu erhöhen.
Akzeptiere, dass Fehler passieren: Erlaube dir, langsamer zu arbeiten, wenn es die Qualität deiner Arbeit verbessert. Manchmal ist langsamer tatsächlich schneller, wenn es bedeutet, dass du weniger Fehler machst und nachträgliche Korrekturen vermeidest.
Sei stark
Erlaube dir, Vulnerabilität zu zeigen: Stärke bedeutet nicht, Emotionen zu unterdrücken. Wahre Stärke liegt in der Fähigkeit, auch Verletzlichkeit zuzulassen und über Gefühle zu sprechen.
Praktiziere Selbstfürsorge: Nimm dir regelmäßig Zeit für Aktivitäten, die dir guttun, um deinem Körper und deinem Geist eine Pause zu gönnen.
Suche Unterstützung: Du musst nicht immer stark sein. Es ist in Ordnung, um Unterstützung zu bitten, und ein wahres Zeichen von Stärke, diesen Moment zu erkennen.
Mehr zu deinen dominanten inneren Antreibern kannst du hier finden und lernen:
Onlinekurs: Reflexion deiner inneren Antreiber