Ziele, Werte und ein bisschen Realität — 2025 im Detail
Ich bin ja wirklich keine Verfechterin von "Mach das Beste aus jedem Tag". Aber ich muss zugeben, dass es mir ziemlich gutgetan hat, mich dieses Jahr im Dezember bewusst hinzusetzen und zu überlegen, was ich in 2025 wirklich will. Nicht nur beruflich, sondern so im Ganzen.
Und ja, es ist ein Privileg, überhaupt darüber nachdenken zu können, wie ich meine Lebenszeit gestalten möchte, weil meine Lebensrealität nicht grundsätzlich in Frage gestellt wird. Aber genau dieses Privileg möchte ich nutzen, um herauszufinden, was mir wichtig ist – und wie ich das umsetzen kann.
Ziele zwischen Schwammigkeit und Messbarkeit
Meine Ziele für 2025 sind eine bunte Mischung aus sehr konkreten Vorhaben und eher schwammigen Wunschvorstellungen. Aber genau das passt für mich. Es muss nicht alles messbar und bis ins Detail geplant sein. Mir reicht es, eine Richtung zu haben und zu wissen, was mir gut tut.
Zum Beispiel will ich mir bewusst Zeit fürs Lesen nehmen. Jeden Tag, zum Feierabend, fünf Minuten. Klingt wenig, aber es ist für mich ein Signal: "Jetzt ist Schluss mit Arbeit. Jetzt ist Zeit für mich." Oder das Pony: Hier habe ich mir vier konkrete Übungen vorgenommen, die ich erarbeiten möchte – Einfach, weil es spaßig ist und uns beiden Freude macht.
Die großen Brocken
Aber natürlich gibt es auch die großen Dinge. Ich möchte in 2025 einen Durchgang der Agile Coach Ausbildung in Präsenz durchführen. Außerdem soll eine kompakte Online-Version entstehen. Beides sind Herzensprojekte, weil sie genau das vereinen, was ich liebe: Menschen begleiten, Lernen ermöglichen und echte Veränderungen anstoßen.
Und dann ist da noch mein Studium. Ich bin inzwischen bei 75% des Abschlusses angekommen. Es fehlen nur noch ein paar Module und die Bachelorarbeit. Mein Ziel: Bis zum 30. April 2025 will ich die Thesis abgeben. Danach kann ich dieses Kapitel abschließen und mich auf Neues konzentrieren.
Balance als große Leitlinie
Ein Ziel, das sich durch alle meine Vorhaben zieht, ist Balance. Ich möchte mindestens einen terminfreien Tag pro Woche haben – einfach, um durchzuatmen. Und ich möchte mindestens sechs Wochen Urlaub machen — davon drei Wochen am Stück. Klingt viel? Vielleicht. Aber ich glaube, dass genau diese Auszeiten mich besser machen: als Coach, als Mensch und für die Menschen, mit denen ich arbeite.
Ein bisschen mehr als generische Worthülsen
Am Anfang meiner Planung standen übliche generische Überschriften: Freiheit, Verbundenheit, Sinnhaftigkeit. Aber ich konnte mir dieses Mal die Zeit nehmen, diese Worthülsen mit konkreter Bedeutung zu füllen. Was heißt Freiheit für mich? Was bedeutet Verbundenheit? Und wie kann ich dafür sorgen, dass diese Werte nicht nur auf dem Papier stehen, sondern in meinem Alltag lebendig werden?
Ich hoffe, dass ich 2025 einiges von dem umsetzen kann, was ich mir vorgenommen habe. Und falls nicht? Dann wird eben neu reflektiert. Denn darum geht’s doch: immer wieder herauszufinden, was gut ist und was noch besser werden kann.