Hallo 2025!

Wie so viele nutze auch ich den Jahreswechsel wieder einmal zur Reflexion und Auswertung.

Auf den ersten Blick habe ich immer gesagt: 2024 war ein nicht so gutes Jahr. Es war nicht katastrophal, aber auch nicht besonders gut. Irgendwie okayish. Das ist ja zumindest nicht schlecht. Meine Auswertung ist damit keine Überraschung, sondern zeigt auch das: 2024, du warst okayish! Bei intensiver Betrachtung kann ich aber feststellen: Das okayish ist eher ne 2-, als eine 3+.

Auch für euch war 2024 sicher ein Jahr voller Höhen und Herausforderungen. In meinem Jahresrückblick nehme ich euch mit auf meine Reise durch das Jahr – vielleicht findet ihr euch in manchen Punkten wieder oder habt sogar ähnliche Erfahrungen gemacht. Was hat euch in 2024 besonders beschäftigt? Ich freue mich, wenn ihr mir schreibt oder direkt auf den Newsletter antwortet!

Also, auf in meine Details aus 2024:

2024 in Zahlen

Wie immer habe ich auch in diesem Jahr versucht, meine Arbeitszeiten einigermaßen zu tracken. Nicht bis auf die letzte Minute, aber ausreichend genau, um am Ende des Jahres zu sehen, wo die Zeit geblieben ist. Und hier die Ergebnisse:

  • 32 % habe ich in Marketing gesteckt. Die Kategorie ist ja aus dem letzten Jahresrückblick entstanden und hat sich direkt zum Schwerpunkt entwickelt. Vielleicht hatte ich da einen guten Riecher.

  • 27 % meiner Zeit habe ich in (bezahlten) Kund*innenterminen verbracht.

  • 26 % gingen ins Office: Mails, Angebote, Reflexionen – also alles, was „nebenbei“ passiert.

  • 7 % waren Vor- und Nachbereitung von Terminen.

  • 8 % meiner Zeit saß ich in Bahnen oder im Auto.

Am meisten gearbeitet habe ich übrigens im Januar, Mai und im November. Mit 36 %, 37 % und 40 % ging dort auch die meiste Zeit in Kund*innentermine.

Details & Insights

In 2024 habe ich insgesamt 17 Teams aus 8 Unternehmen begleitet. Das ist weniger als 2023, zeigt sich natürlich auch im Jahresumsatz und ist ein Aspekt, warum ich sage: 2024 war okayish.

Ich habe 5 dieser 17 Teams in einmaligen Workshops begleitet. 12 Teams wurden länger durch mich begleitet – irgendwas zwischen 3 und 12 Monaten. 36 % meiner Termine fanden remote statt, 64 % in Präsenz. Das ist eine deutliche Veränderung zum Vorjahr. Da stand es noch 48 % zu 52 %. Ich bin 78% meiner Zeit mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu Präsenzterminen gefahren, in 14% der Fälle habe ich das Auto genommen und in 8% habe ich Hamburg mit der Deutschen Bahn verlassen (und bin natürlich auch entsprechend zurückgereist).

Und ganz nebenbei habe ich 18 Miro-Boards erstellt.

Ich habe in 2024 371 E-Mails versendet. Das sind deutlich weniger als in 2023 (da waren es 606). Das liegt an drei Dingen: Das Auftragsvolumen war in 2024 geringer als in 2023, also gab es weniger Termine, die zu koordinieren waren. Ich habe häufiger auf mein Terminbuchungstool verwiesen, und meine Kollegin Dani hat sicherlich einige Mails mehr verschickt als noch im Vorjahr.

In meiner Marketingzeit habe ich unter anderem 153 LinkedIn- und 141 Instagram-Posts und 14 Newsletter erstellt. Praktischerweise habe ich hierbei nur einmal einen Link versemmelt (im Dezember). Im Vergleich waren es in 2023 übrigens gerade mal 30 LinkedIn-, 28 Instagram-Posts und 3 Newsletter.

Ich habe mittlerweile ein Trello-Board ausschließlich mit Content-Ideen: Dort schlummern noch knapp 140 Ideen, die darauf warten, finalisiert zu werden (hier ein fettes Danke an Katrin Gildner, ihr Microcontent-Playbook und der zugehörige Microcontent-Sprint haben da quasi alles zu beigetragen).

Abgleich mit den Vorhaben

Ich hatte mir in 2024 vorgenommen wieder mehr auf meine eigene Balance zu achten und meine Kalendervorgaben besser einzuhalten. Das hat eher nur so halb gut geklappt. Ich hab mit 25 Urlaubstagen nämlich weniger Urlaub gemacht als noch in 2023 und hab’s auch nicht gut hingekriegt, diese zusammenhängend umzusetzen. Dafür kann ich wohl deutlich sagen in Sachen “Noch mehr in den Markt strahlen” habe ich doch ganz große Schritte nach vorne gemacht. Auch die Themen:

  • “Häufiger denken: Ich kann das gut" und

  • “Aufträge bewusst ablehnen”

kann ich erfolgreich abhaken. Auch habe ich deutlich häufiger aufwendige Vorbereitungen gesondert abgerechnet.


Das Thema Studium ist weiterhin ein Dauerbrenner. Im Jahr 2024 allerdings kein besonders aktiver — ich habe wirklich nahezu nichts gemacht. Das soll sich in 2025 wieder ändern. Und diesmal wirklich.

Zusammenfassung 2024

2024 war nicht immer leicht. Es war für mich ein wirtschaftlich und auch persönlich herausforderndes Jahr, aber ich habe viele Dinge gelernt. Ich bin kein Fan davon negative Dinge ausschließlich gut zu framen. Darum kriegt das Jahr eben die 2- und keine Jubelschreie. Ein berufliches Highlight für mich war auf jeden Fall die Agile Coach Ausbildung – sowohl in Präsenz als auch online. Diese Arbeit erfüllt mich einfach, weil ich sehe, wie Menschen sich entwickeln und neue Dinge über sich erfahren. Selbiges gilt auch für all die Teams, die lernen aufeinander zuzugehen und sich dadurch besser verstehen.

Deshalb hier ein großes Dankeschön an alle Teams und Unternehmen, mit denen ich 2024 zusammenarbeiten durfte. Eure Offenheit, eure Fragen und eure Entwicklung waren für mich eine riesige Inspiration. Ohne euch wäre mein Jahr nicht das Gleiche gewesen – ihr habt die okayish-Momente zu guten gemacht!

Privat habe ich viel Zeit mit und beim Pony verbracht und klar hat das unsere Beziehung gestärkt, zusätzlich kann ich jetzt auch den Pferdeanhänger problemlos rückwärts einparken.

Vorhaben und Aussicht für 2025

Für das nächste Jahr habe ich mich vor allem auf qualitative Ziele fokussiert und mich einfach mal dafür entschieden, die Zahlen Zahlen sein zu lassen. Naja, mit ein paar Ausnahmen.

  • Sichtbarkeit steigern: Ich werde noch mehr aus meiner Arbeit heraus erzählen, statt sie „nur“ zu machen, und will vor allem die Vorarbeit, die ich in Sachen Marketing schon geleistet habe, umsetzen.

  • Workshops & Ausbildungen: Ich möchte meinen Fokus mehr aufteilen. In 2025 findet eine Agile Coach Ausbildung Präsenz in Hamburg statt (Anmeldung schon möglich!). Außerdem gibt es einen Durchlauf von Agile Coach Essentials. Workshops, Retrospektiven, Methoden-Trainings und Teambegleitungen gibt’s natürlich weiterhin.

  • Balance halten: Ich möchte meine Bachelorthesis bis zum 30. April 2025 eingereicht haben. Das heißt gerade im ersten Quartal gilt: klare Kalenderregeln, viel Uni-Fokuszeit. Und für den Rest der Zeit gilt wie immer: regelmäßige Pausen und bewusstes Nein-Sagen.

  • Urlaub machen, nicht Workation: Für 2025 gilt, dass ich definitiv wieder 3 Wochen vollen Urlaub am Stück machen werde. Wo und wann weiß ich noch nicht, aber dass ich das mache, ist eindeutig.

Außerdem möchte ich 2025 wieder mehr lesen und die Zeit beim Pony noch mehr bewusst genießen – inklusive neuer Tricks, die wir uns gemeinsam erarbeiten.

Falls ihr selbst irgendwo in irgendeiner Form einen Jahresrückblick oder ähnliches geschrieben habt, sagt mir gern Bescheid. Ich bin Fan.

Jetzt aber gilt: Lasst uns 2025 gemeinsam angehen! 💪

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10/2024: Entscheidungen, Sicherheit & das Dramadreieck – Was mich aktuell bewegt hat

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