Happy Valentine’s day!

Heute bin ich seit 927 Tagen selbstständig und welcher Tag eignet sich besser als der Valentinstag, um an dieser Stelle festzuhalten, was genau ich eigentlich an meiner Arbeit und Selbstständigkeit liebe. Ein riesiges Inspirations-Dankeschön geht raus an jenni.works.

💜 Aufgabenvielfalt

Ich liebe, dass mein Arbeitsalltag aus unterschiedlichen Aufgaben besteht. Natürlich liebe ich nicht alle Aufgaben gleichermaßen. Aber ich habe Tage, an denen ich podcasthörend meine Liquiditätsplanung bearbeite, mich in Zahlen und Excelsheets vergrabe, und gleichzeitig habe ich Tage, an denen ich vor Ort bei meinen Kund*innen Retros oder Workshops moderiere. Ich bereite Flipcharts vor, starre die Wand an und denke nach, baue Miro-Boards, telefoniere oder sitze in Teams-Meetings. Für mich ist der Mix genau das Richtige: Rechnungen überweisen, Flipcharts malen, kurz ein Vorbereitungsmeeting zu einem kommenden Workshop — diese Abwechslung und Vielfalt ist für mich liebenswert und motivierend.

💜 Kreativität

Ein Großteil meiner täglichen Arbeitszeit erfordert Kreativität. Ich darf über neue Formate und Inhalte nachdenken, mir sinnvolle interne Abläufe ausdenken, Visualisierungen auf der Flipchart oder für das eigene Marketing erschaffen. Ganz nebenbei entwickle ich individuelle Workshops für vielfältige Herausforderungen und Schwierigkeiten in ganz unterschiedlichen Teams. Dabei kann ich neue Moderationsbausteine ausprobieren, vorhandene anpassen und auch spontane Spiel- und Aktivierungsideen nutzen. Es wird einfach nie langweilig.

💜 Flexibilität

Ich entscheide, wann, wo und wie ich arbeite. Natürlich habe ich bestimmte Verpflichtungen, mindestens dann, wenn ich Termine verbindlich zugesagt habe. Aber wann ein Termin stattfindet und ob ich zwei oder drei Workshops in der Woche durchführe, entscheide am Ende immer noch ich.

Ich kann für mich entscheiden, ob ich in Zukunft nur noch remote arbeiten möchte oder weiterhin auf Präsenzformate setze. Auch entscheide ich, ob meine Arbeitswoche von Montag bis Freitag geht oder ob ich lieber am Wochenende aktiv werde. Ich kann mich ganz spontan einen Tag lang in einem Buch verlieren und die nicht gemachte Arbeit zu anderer Zeit nachholen. Klar muss ich vorbereitet zu Terminen erscheinen, aber wann, wo und wie ich diese Vorbereitungszeit einplane: Meine Sache.

Ich entscheide auch, ob ich mehr oder weniger arbeiten möchte und inwiefern ich mich gerade bereit fühle, viel Einsatz zu zeigen. Und klar, ganz nebenbei entscheide ich im Zweifel auch, ob ich mein Homeoffice an einen anderen Ort irgendwo auf der Welt verlagern möchte.

💜 Menschen wirklich kennenlernen

Natürlich gehört zum Menschen-Kennenlernen auch: Mich selbst besser kennenzulernen und zu verstehen. Was mir meine Selbstständigkeit aber auch ermöglicht: Andere besser zu verstehen. Das Coaching von Einzelpersonen und Teams stärkt meine Empathie, lässt mich Perspektiven kennenlernen und wechseln, und es gibt mir Einblicke in andere Denkweisen. Ich liebe es, echte Verbindungen zu Menschen aufbauen zu dürfen.

💜 Ständiges Lernen

Manchmal lerne ich neue Formeln in Excel, manchmal neue Moderationstechniken und zu anderer Zeit habe ich großartige Erkenntnisse über mich selbst. Die Selbstständigkeit ermöglicht es mir, wirklich jeden Tag etwas Neues zu lernen. Dabei kann ich mich selbst jeden Tag ein bisschen besser kennenlernen und gleichzeitig meine Kompetenzen und Fähigkeiten ausbauen.

💜 Aufrichtig und authentisch sein

Ich kann in meiner Arbeit, mit meinen Vorgehensweisen, Aussagen und Impulsen einfach Ich sein. Es gibt niemanden, der mir Werte vorschreibt oder vorgibt, auf welche Art und Weise ich gegenüber meinen Kund*innen zu sein habe. Welche Informationen ich preisgebe, an welcher Stelle ich “Ja” oder “Nein” sage, ist mir überlassen. Wenn es Aufträge gibt, die ich mit meinem Wertesystem nicht vereinbaren kann, dann kann ich diese ablehnen, ohne darüber Erklärungen abgeben zu müssen. Habe ich das Gefühl, ein Team und ich passen nicht gut zueinander, kann ich auch hier selbst entscheiden, lieber jemand anderen zu empfehlen.


Also, auf die nächsten 927 Tage.

Und was liebst du an deiner Arbeit?

Zurück
Zurück

Newsletter 01/2024: Teams begleiten & entwickeln

Weiter
Weiter

Newsletter 12/2023: Vom Mitnehmen und Ausprobieren